Der Geiseltalsee - Rundweg


Der ca. 28 km lange Radrundweg um den Geiseltalsee ist nicht nur von regionaler, sondern auch von überregionaler Bedeutung:

 

• Als Teil des Radweges „Salzstraße“. Dieser verläuft in Sachen - Anhalt auf einer Länge von ca. 98 km auf historischen Salzhandelswegen. Beginnend in Allstedt im Landkreis Sangerhausen führt er im Landkreis Saalekreis über Vitzenburg, Mücheln durch das Geiseltal nach Merseburg und endet bei Horburg-Maßlau (westlich der BAB 9) an der Landesgrenze zu Sachsen. (www.radtouren-sachsen-anhalt.de)

 

• Als Teil des künftigen „Goetheradweges“, welcher die Goethestadt Bad Lauchstädt mit dem Geiseltalsee, der Saale - Unstrut - Weinregion und Thüringen (zunächst bis Bad Sulza) vernetzt.

 

• Als Teil eines Zweiges des ökumenischen Pilgerweges Görlitz - Vacha. Dieser verbindet sich bei Mücheln mit dem St. Jakobuspilgerweg Sachsen - Anhalt.

Eigentlich ist der Geiseltalsee - Rundweg immer noch ein Wirtschaftsweg des Bergbauamtes, stellt aber die eigentliche Hauptattraktion des Geiseltalsees da. Der Seerundweg ist asphaltiert und verfügt mit seinen 28 km zumeist über dem See verlaufendem Profil tolle Blicke auf den Geiseltalsee und die ihn umgebende Landschaft. Durch die verschiedensten Aufschüttungen sind ständig neue Landschaften auf engstem Raum zu entdecken. Der Rundweg ist bei Radfahrern und Inlinern ebenso beliebt wie bei Wanderern. Am Rundweg finden sich an geografisch schönen Plätzen Aussichtspunkte und 3 Aussichtstürme, von denen man weit über den Geiseltalsee und die umgebende Landschaft blicken kann.

Der Aussichtsturm „Pauline“ in Mücheln im Ortsteil Stöbnitz, etwas oberhalb des Geisteltalseerundweges gelegen, bietet einen atemberaubenden Blick über den Geiseltalsee. Auf dem 15 Meter hohen Holzturm haben Sie einen Blick von der Marina Mücheln über die Halbinsel bis hin zum Blick auf den Weinberg Goldener Steiger. Hier befindet sich auch eine große und in ihrer Art einmalige Sonnenuhr.

Direkt am Uferweg des Geiseltalsees im Braunsbedraer Ortsteil Neumark befindet sich der Aussichtspunkt „Leonhard“, von dessen Turm sich eine phantastische Sicht in die Nord - Südachse des Geiseltalsees bietet.

Die neben dem Turm liegende Aussichtsplattform in Neumark ist momentan wegen den Erdverdichtungsmaßnahmen und dem Bau der 190 m langen Seebrücke wieder recht gut besucht. Wer etwas über den See und die Region als Braunkohlerevier erfahren möchte, findet an den Nachmittagen dort meist einen oder mehrere ältere Ureinwohner, die Ihnen gerne was Authentisches erzählen. Nutzen Sie die Chance, nicht zu vergessen, dass man sich auch freut, wenn zugehört wird!

Die Halde Klobikau ist die größte im Geiseltal. Sie entstand durch die Verkippung von Abraum aus den Gruben Elisabeth, Elise II und weiteren Abbaugebieten. Die Halde ist mit 217 Metern die höchste Erhebung der Region überhaupt. Vom 15 m hohen Aussichtsturm erhält man einen Gesamtüberblick über die Bergbaufolgelandschaft des Geiseltals. Bei guter Sicht reicht der Blick des Auges bis nach Leipzig, Halle, ins Thüringer Holzland oder ins Mansfelder Land.

Die Europäischen Begegnungsstätte der Kulturen mit Ruheplatz oberhalb des Weinberges am Geiseltalsee soll als ein Ort der Ruhe und Besinnung inmitten des rekultivierten Geländes dienen. Auf einer Fläche von rund 60 m² bietet der offene Massivbau einen Vorraum und einen Hauptraum.

 

Der Vorraum ist als Informationszentrum ausgestaltet. Der Hauptraum dient als Aufenthaltsraum für Wanderer und Radwanderer, als Ort der Stille für Pilger sowie als Schulungsraum. Darüber hinaus findet sich unter dem Dach ein Quartier für Fledermäuse. Zum Bau wurden historische Steine aus den „versunkenen Kirchen des Geiseltals“ verwendet. Das Informationszentrum ist ständig geöffnet und präsentiert in Zukunft an den zwei gegenüberliegenden Wänden insgesamt sechs Informationstafeln.

Nach der Eröffnung der Marina Mücheln am 29. Mai 2008 musste der Hafen doch noch bis Sommer 2012 auf die Freigabe, bzw. Teilfreigabe des Geiseltalsees und somit auch seiner Freigabe warten. Nun ist der Hafen für die Öffentlichkeit freigegeben und kann täglich besucht werden. Vollständig sind bis jetzt der Hafenturm mit Hafenkontor, die Touristeninformation, das Piergebäude und die Infrastruktur.

Die Selbstbedienung mit Pfand des Seelokals an der Marina ist sehr gewöhnungsbedürftig, besonders an den Wochenenden bei schönem Wetter, bilden sich oft zehn bis zwanzig Meter lange Schlangen. Die am Hafenkai verlaufende Sitzbank lädt zum Vereilen ein – am besten wenn man sich selbst kulinarisch bestückt. Zudem ist weitestgehend nur die Südseite kulinarisch bestückt ist.

In Neumark und Krumpa finden sich auch zwei Lokalitäten die sich positiv aus dem sonstigen Imbiss- und Kioskangebot herausheben. Dies ist in Neumark die Gaststädte Neumark, ca. 50m vom Seerundweg und in Krumpa der Bayrische Biergarten, dessen Gastleuteehepaar ausdrücklich auf Geschmacksverstärker verzichtet und nur Frischware verarbeitet. Da lohnen sich die 800m vom Rundweg, ist ausgeschildert, sehr freundliche Bedienung…..

Aussichtspunkt Stöbnitz am Westfeld. - Foto Herr Dittner

Mit dem Fahrrad fährt es sich am Besten im Uhrzeigersinn rund um den See, so hat der Radfahrer nur vor dem Weinberg eine starke Steigung und eine lange Abfahrt bis nach Frankleben vor sich. Fährt man gegen den Uhrzeigersinn, steigt die Strecke von Frankleben bis zum Weinberg über etwa 6 km kontinuierlich an. Die Abfahrt vom Weinberg Richtung Mücheln ist sehr steil und besonders für Inliner gefährlich! Zudem an den Wochenenden mit gutem Wetter viel Betrieb auf diesem schmalen Rundweg vorherrscht.

Der Rundweg bei Frankleben an der Gartenanlage. - Foto Herr Krohn 

Begibt man sich im Uhrzeigersinn auf die Rundtour, dann findet man von Frankleben ab bis Mücheln Kioske oder Gartenlokale für die Verpflegung. Nach Mücheln bis Frankleben gibt es nur noch den Ausschank am Weinberg, der zumeist nur an den Wochenenden und Feiertagen geöffnet ist. Von den Kiosken sollte man sich nicht zu viel versprechen, zu empfehlen sind wie schon erwähnt die Gartenlokale in Neumark (Gaststätte Neumark), etwa 50 Meter vom Rundweg und in Krumpa der Bayrische Biergarten, etwa 800 Meter vom Rundweg entfernt. Es gibt direkt am Rundweg ein großes Hinweisschild.

Radfahrer und Wanderer finden im Umfeld interessante Sehenswürdigkeiten, wie das Wasserschloss in Frankleben, oder den Barockgarten in Mücheln und noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, die leider nicht oder nur sehr ungenügend ausgeschildert sind. Informieren Sie sich daher dazu am Besten im Vorfeld hier auf diesen Internetseiten!

Redaktion: Jürgen Krohn

Foto: Herr Recknagel, Herr Dittner, Herr Krohn

NEWS – NEWS - NEWS

Teilsperrung Geiseltalsee-

rundweg

Der Geiseltalseerundweg ist wieder einmal von Neumark bis Krumpa gesperrt. Umleitung für Radfahrer und Fußgänger durch das Industriegebiet Krumpa. Die Umleitung ist sehr mangelhaft ausgeschildert!

Angelberechtigungskarten für den Geiseltalsee

Für den Geiseltalsee sind Angelberechtigungskarten am Geiseltalsee-Camp in Stöbnitz und im GET Besucherzentrum in Braunsbedra erhältlich. Die Tageskarte kostet 20 €, eine Wochenkarte 40 €, und eine Monatskarte 80 €. Infos hier.

Fotos der Region gesucht!

Momentan benötigt das Projekt dringend Fotos zu vielen Themen, bzw. Berichten. Denn, wie man sieht, gibt es noch sehr viele Berichte, zu denen passende Fotos fehlen. Hier probieren wir, Wert auf gute Fotos zu legen, denn gute Fotos vermitteln ein positiveres Bild der Region. Kontakt: geiseltalinfo@ok.de

Hobby-Redakteure gesucht!

Das Tourismusmarketing-projekt geiseltalinfo.de sucht zur Umsetzung des Projektes Onlineredakteure(innen) mit und ohne Erfahrung. Kostenfreie Einarbeitungs- und Weiter- bildungskurse sind fest eingeplant. Mehr Infos hier.