Vom Tagebau Kayna-Süd zum Südfeldsee

Der Tagebau Kayna-Süd wurde 1948 in Nachfolge des Tagebaus Großkayna erschlossen. . Aus dem Tagebau "Kayna-Süd", dort wo die alten Dörfer Großkayna und Kleinkayna lagen, wurden zwischen 1948 und 1972 über 123 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert. Vor der Überbaggerung lebten in Großkayna ca. 5000 Einwohner. Diese wurden zum überwiegenden Teil nach Merseburg-Süd bzw. West oder Braunsbedra umgesiedelt. Bis 1972 wurden verschiedene Felder abgebaut.

Der Tagebau Kayna-Süd um 1970.

Das Restloch wurde mit Abraum aus dem Tagebau Roßbach bis 1978 verspült und anschließend mit Wasser aus der Leiha geflutet. 1991 begann die Renaturierung und Umgestaltung zum Großkaynaer See. Dort, wo noch vor 40 Jahren eine "Mondlandschaft" vorzufinden war, befindet sich heute ein Tagebausee mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten sowie ein Refugium für seltene und gefährdete Vogelarten, das als EU-Vogelschutzgebiet in das europaweite Schutzgebietesystem Natura 2000 eingebunden ist.

Foto Torsten Hoffmann

Redaktion: Jürgen Krohn

Quelle: LMBV

Fotos: Torsten Hoffmann, Angelverein

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Teilsperrung Geiseltalsee-

rundweg

Der Geiseltalseerundweg ist wieder einmal von Neumark bis Krumpa gesperrt. Umleitung für Radfahrer und Fußgänger durch das Industriegebiet Krumpa. Die Umleitung ist sehr mangelhaft ausgeschildert!

Angelberechtigungskarten für den Geiseltalsee

Für den Geiseltalsee sind Angelberechtigungskarten am Geiseltalsee-Camp in Stöbnitz und im GET Besucherzentrum in Braunsbedra erhältlich. Die Tageskarte kostet 20 €, eine Wochenkarte 40 €, und eine Monatskarte 80 €. Infos hier.

Fotos der Region gesucht!

Momentan benötigt das Projekt dringend Fotos zu vielen Themen, bzw. Berichten. Denn, wie man sieht, gibt es noch sehr viele Berichte, zu denen passende Fotos fehlen. Hier probieren wir, Wert auf gute Fotos zu legen, denn gute Fotos vermitteln ein positiveres Bild der Region. Kontakt: geiseltalinfo@ok.de

Hobby-Redakteure gesucht!

Das Tourismusmarketing-projekt geiseltalinfo.de sucht zur Umsetzung des Projektes Onlineredakteure(innen) mit und ohne Erfahrung. Kostenfreie Einarbeitungs- und Weiter- bildungskurse sind fest eingeplant. Mehr Infos hier.