Der Raßnitzer See

Foto Torsten Hoffmann

Der Raßnitzer See, wie auch der Wallendorfer See, sind aus einem Tagebau entstanden, wie so viele Seen in der Mitteldeutschen Landschaft. Das besondere hier ist, dass beide Seen aus einem Tagebau hervorgegangen sind. Um diese beiden Seen kann man herrlich Fahrrad fahren. Die Wege sind nicht befestigt, befinden sich trotzdem in einem guten Zustand. An seinem Nordufer bietet ein überdachter Aussichtsturm beste Perspektiven auf die Landschaft zwischen Elster-Saale-Aue, Kraftwerk Schkopau, Halle und Leipzig. Der See bietet viele Bänke, die zum Verweilen einladen. Am See findet der Gast direkt einen kostenfreien Parkplatz. Wer in einer kaum vom Massentourismus berührten Natur, Erholung sucht, ist hier genau richtig.

Foto Torsten Hoffmann

 Der schon erwähnte Aussichtsturm gewährt, wie auch der Hirschhügel, einen weiten Blick von Halle bis Leipzig. Man sieht das Kraftwerk, Leuna, die Türme von Merseburg. Wenn man heruntersteigt, verliert sich der Bezug zur Industrie. Und man kann sich eins fühlen mit der Natur, den bemerkenswerten Pflanzen und Tieren. Wiesen nicht die Schautafeln an den Rastplätzen auf den Ursprung der Seen hin, der unbedarfte Tourist würde die Spuren einer Bergbaugeschichte von geologischem Ausmaß nicht zwangsläufig erkennen.

Eine Besonderheit hat der See  zu bieten, dass Wasser ist leicht salzig. Denn der See ist ein Naturparadies aus zweiter Hand. In den 70er Jahren begann der Aushub für die Förderung salzhaltiger Braunkohle. Etwa 20 Jahre lang, bis Anfang der 90er Jahre, beherrschten große Bagger das Gebiet und zerstörten einen Teil der Elster-Luppe-Aue. Etwa ein Drittel im Süden des Raßnitzer Sees gehört dem NABU. Dort gibt es flache und steile Ufer, Röhricht, und an Land außerdem noch kleine Gehölze und Grünland.

Ostufer Rassnitzer See - Foto Torsten Hoffmann

Da am Raßnitzer See seit einigen Jahren hunderte Graugänse und im Winter tausende Saat- und Blessgänse, Steppen-, Silber-, Lach- und Sturmmöwen rasten, besitzt der See eine herausragende Bedeutung für den Vogelschutz. Vom Ufer aus kann außerdem eine große Zahl von Tauch- und Schwimmenten hervorragend beobachtet werden.

Westufer des Rassnitzer Sees - Foto Torsten Hoffmann

Redakteur: Harry Günther

Quellen: NABU, Stadt Schkopau, Wickipedia

Fotos: Herr Recknagel

Redakteur: Harry Günther

Quellen: NABU, Stadt Schkopau, Wickipedia

Fotos: Herr Recknagel, T. Hoffmann

NEWS – NEWS - NEWS

Teilsperrung Geiseltalsee-

rundweg

Der Geiseltalseerundweg ist wieder einmal von Neumark bis Krumpa gesperrt. Umleitung für Radfahrer und Fußgänger durch das Industriegebiet Krumpa. Die Umleitung ist sehr mangelhaft ausgeschildert!

Angelberechtigungskarten für den Geiseltalsee

Für den Geiseltalsee sind Angelberechtigungskarten am Geiseltalsee-Camp in Stöbnitz und im GET Besucherzentrum in Braunsbedra erhältlich. Die Tageskarte kostet 20 €, eine Wochenkarte 40 €, und eine Monatskarte 80 €. Infos hier.

Fotos der Region gesucht!

Momentan benötigt das Projekt dringend Fotos zu vielen Themen, bzw. Berichten. Denn, wie man sieht, gibt es noch sehr viele Berichte, zu denen passende Fotos fehlen. Hier probieren wir, Wert auf gute Fotos zu legen, denn gute Fotos vermitteln ein positiveres Bild der Region. Kontakt: geiseltalinfo@ok.de

Hobby-Redakteure gesucht!

Das Tourismusmarketing-projekt geiseltalinfo.de sucht zur Umsetzung des Projektes Onlineredakteure(innen) mit und ohne Erfahrung. Kostenfreie Einarbeitungs- und Weiter- bildungskurse sind fest eingeplant. Mehr Infos hier.